22. Januar 2017
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Ratgeber „Damit Familie bleibt“ zum Thema Beziehungskrisen, Trennung und Scheidung erschienen

Wie Krisen, Trennung und Scheidung postiv bewältigt werden können: Damit beschäftigt sich der soeben erschienene und auch online unter www.provinz.bz.it/familie verfügbare Ratgeber der Familienagentur der Landesverwaltung.

Auch die Männerinitive Pustertal ist darin mit einem Statement von Präsident Herbert Denicolò vertreten:

„Als Männerinitiative Pustertal (MIP) erleben wir viele Trennungsväter, die gerne mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen würden und mit der bestehenden Regel unzufrieden sind. Wir finden, dass unser Familienrechtssystem und die es umgebenden Professionen dies noch zu wenig berücksichtigen.

Vätern wird häufig nach der Trennung vor allem die Rolle des Gastgebers für die „Besuchskinder“ und des „Zahlvaters“ zugewiesen. In Südtirol ist es oft so, dass Vätern bei der „Betreuungszeit“ von vornherein jedes zweite Wochenende und ein Abend oder eine Nacht unter der Woche zugestanden wird. Wir wünschen uns, dass die Sensibilität und Bereitschaft zunehmen, in vielen Situationen genauer hinzuschauen und zu prüfen, ob ein Vater nicht die Möglichkeit hat, sich stärker bei der Betreuung der Kinder einzubringen.

Es geht um Erhalt und Weiterentwicklung gemeinsamer Elternschaft nach Trennung oder Scheidung. Es geht darum, Kindern weiterhin eine vertrauensvolle Beziehung zu ihren Eltern zu ermöglichen, denn sie haben ein Recht auf Vater und Mutter. Es geht um Vermeidung von Loyalitätskonflikten.

Tatsache ist, dass Elternentfremdung bzw. Elternverlust bei Kindern nachhaltige Schäden verursacht. Unsere Hilfe ist zielorientiert, geprägt von Wertschätzung und berücksichtigt den besonderen Umstand im Einzelfall. Wir liefern Impulse, wie es weitergehen kann und die Vater-Kind Beziehung dauerhaft gelebt werden kann.“

22. Oktober 2016
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Radio-Tipp: Wenn der Kampf auch nach der Scheidung weitergeht…

Diskussionsforum Ansichtssache“ mit Judith Bertagnolli im Hörfunk von Rai Südtirol: Das finstere Ende der Liebe. Wenn der Kampf auch nach der Scheidung weitergeht….

Beziehungen gehen massenhaft in die Brüche. Gemeinsame Zeiten enden. Träume platzen. Doch wenigen gelingt es, die Beziehung in Würde zu beenden, die Kinder in Harmonie gemeinsam groß zu ziehen und auf das Vergangene wohlwollend zurückzublicken. Für viele geht der Streit weiter: um die Gunst der Kinder und ums letzte Hemd. Die Kränkung brennt wie eine Wunde. Der Groll bleibt. Man sinnt nach Rache. Wieso wird die Liebe nach der Scheidung so oft zum Schlachtfeld? Darüber diskutieren Rechtsanwältin Isabel Brunner, Psychotherapeutin Sonja Prinoth, Roland Feichter vom Südtiroler Kinderdorf und Romy Brugger von der Plattform für Alleinerziehende.

Sendezeiten:
– Freitag, 21. Oktober 2016 um 17.05 Uhr
– Samstag, 22. Oktober 2016 um 11.05 Uhr
und darauffolgend nach Eingabe der Ausstrahlungstermine in der Mediathek.

15. September 2016
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Pressebericht: „Bergerlebnis mit Papa“

Bereits zum siebten Mal wurde am Ferragosto-Wochenende von der Männerinitiative Pustertal (MIP) ein gemeinsames Wochenende für Väter mit ihren Kindern im Grund- und Mittelschulalter organisiert. Bisher stets im Pustertal ausgerichtet, entschied man sich in diesem Jahr für Pfelders im Passeiertal:
Bergerlebnis mit Papa
Quelle: Do Puschtra 31.08.2016

Vater und Sohn

4. September 2016
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Neues Landesfamiliengeld +: Vatersein wird belohnt

Einen Aufschlag von bis zu 800 Euro aufs Landesfamiliengeld gibt es ab 1. September 2016 für Väter, die im Privatsektor arbeiten und Elternzeit beanspruchen.

Das Landesfamiliengeld+ bekommen Familien, wenn der Vater, der in der Privatwirtschaft angestellt ist, in den ersten 18 Lebensmonaten des Kindes die Elternzeit für einen Zeitraum von mindestens zwei aufeinanderfolgenden Monaten in Anspruch nimmt. Väter, die während ihrer Elternzeit ganz auf ihr Gehalt verzichten, werden mit 800 Euro pro Monat unterstützt, Väter, die weiterhin 30 Prozent ihres Einkommens beziehen, mit 400 Euro, und wer für einen Monat 30 Prozent seines Gehalts bekommt und im zweiten Monat kein Geld erhält, bekommt 600 Euro monatlich.

Weitere Informationen auf der Webseite der Familienagentur.