Familienmediation

Thomas Pichler, Rechtsanwalt und Mediator, Präsident der Mediatorenvereinigung Medianda (www.medianda.eu)

Mediation hilft miteinander zu reden

Familienmediation in Zusammenarbeit mit dem Rechtsanwalt und Mediator Dr. Thomas Pichler.

„Das Unmögliche ist oft nur das unversucht Gebliebene.“

Weitere Information und Terminvereinbarung für ein kostenloses Informationsgespräch unter 0474 555 848 oder info@mip-pustertal.it

Die Familienmediation ist ein hilfreiches Instrument, um Konflikten vorzubeugen oder diese in Krisensituationen gut zu begleiten. Leider ist die Mediation immer noch zu wenig bekannt. Die Mediatorin oder der Mediator bieten einen geschützten Gesprächsraum, in dem die Beteiligten ihre Sorgen und Themen äußern können. Ziel ist, dass die Menschen in der Mediation ihre Bedürfnisse erkennen, ihre Emotionen benennen und selbst Lösungen für die Zukunft entwickeln, mit denen alle gut leben können.

Das freiwillige und vertrauliche Verfahren der Mediation kann Konflikte außergerichtlich lösen oder zur Vorbereitung eines gerichtlichen Verfahrens dienen. Die Mediation bewährt sich besonders bei Themen der Beziehung wie Trennung und Scheidung, bei Vereinbarungen über die gemeinsamen Kinder. Dabei ist die Mediation nicht mit einer Paartherapie oder anderen Formen der psychologischen Begleitung zu verwechseln. Es geht auch nicht um eine Schlichtung. Mediatorinnen und Mediatoren entscheiden und richten nicht. Auch ein Kompromiss oder Vergleich lösen den wirklichen Konflikt oft nicht. Wer noch nie eine Mediation erlebt hat, kann sich den Verlauf oft nicht gut vorstellen.

Die Unparteilichkeit ist ein wesentliches Element des Mediationsverfahrens. Wer die Scheu vor einer Mediation überwindet, wird körperlich spüren, wie gut ein positives Gesprächsklima tut, wie Missverständnisse geklärt und altes Gesprächsmuster aufgebrochen werden können. Es geht um Verständigung und eine neue Vertrauensbasis für die Zukunft.

Wenn ein Paar sich trennt oder scheiden lässt, kann das sehr schmerzhaft sein. Besonders wenn Kinder aus der Beziehung hervorgegangen sind, die das Paar über die Trennung hinaus verbinden. Die persönlichen, familiären, sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse verändern sich grundlegend. Da braucht es einen Kompass auf hoher See.

Eine Familienmediation beginnt mit einem ersten Treffen, in dem das Einverständnis der Mediandinnen und Medianden ausgesprochen wird, in diesem vertraulichen Rahmen an gemeinsamen lebbaren Lösungen für die Zukunft zu arbeiten.

Der Mediator oder die Mediatorin erklärt den Verlauf einer Mediation, der sich in mehreren Treffen von etwa eineinhalb Stunden gemeinsamer Arbeit vollzieht. Zwischen den Treffen liegen jeweils etwa zwei Wochen, um das Vereinbarte zu erproben oder zu bedenken. Bei den ersten Treffen erstellen die Beteiligten eine Liste von Themen, die sie bearbeiten möchten. Die Mediatorin oder der Mediator strukturiert diese Phase, in der auch entschieden wird, in welcher Reihenfolge die Themen bearbeitet werden. Wichtig ist, dass die Menschen in der Mediation sich gehört und sicher fühlen und alle gleich viel Raum erhalten. In der Familienmediation geht es vor allem um die Betreuungszeiten für die Kinder, die Analyse der Ausgaben für jedes Familienmitglied, die Verteilung der Kosten, Vermögenswerte und manchmal sogar um die Haustiere.

Die Arbeit ist konkret und konstruktiv. Welche Zukunft wollen wir gestalten? Wenn die Mediandinnen und Medianden begleitend psychologische Beratung in Anspruch nehmen wollen, kann das die Mediation unterstützen. Auch rechtliche oder wirtschaftliche Fachberatung kann die Mediation begleiten und offene Fragen klären. Anwältinnen oder Anwälte und andere Fachleute können auf Wunsch anwesend sein, wenn die Beteiligten mit Begleitung der Mediatorinnen an den Lösungen für ihre Fragestellungen arbeiten. Dass ein Paar in Mediation von einem Mediator und einer Mediatorin gemeinsam begleitet werden, hat sich vielfach bewährt. Ihre Rolle besteht darin dafür zu sorgen, dass der Dialog sachlich und respektvoll bleibt und alle Beteiligten ihre Bedürfnisse und Emotionen erkennen und einbringen können. Der Moment, wenn ein Konflikt in die Lösung kippt, ist für alle Beteiligten ein unvergesslicher Moment. Alle atmen tief durch und halten das Erreichte in einer Vereinbarung fest.

Leider lernen viele Menschen die Mediation als hilfreiches und wirksames Instrument für Familien in einer schwierigen Situation wie Trennung, Scheidung, Erbstreitigkeiten nie kennen, weil sie die Chance des kostenlosen Erstgespräches nicht nutzen.

Alle berechtigten Bedenken über die Vertraulichkeit, die Freiwilligkeit und vor allem die Möglichkeit, jederzeit im Laufe des Mediationsverfahrens die Handbremse zu ziehen, können nie ausgeräumt werden, wenn es zu keinem Erstgespräch kommt.

Da die Familienmediation hierzulande noch viel zu wenig bekannt ist, fällt es natürlich schwer, sich ein Mediationsverfahren unter der kundigen und verantwortungsvollen Leitung einer Mediatorin oder eines Mediators vorzustellen. Wie geht das genau?

Gerade aus diesem Grund ist das Erstgespräch in der Mediation, das vor allem der Information aller Beteiligten dient, von so großer Bedeutung. Was wird meine Rolle sein?

Werde ich genug Raum bekommen, um meine Position zu vertreten? Wie lange dauert ein Mediationsverfahren und was kostet es? Liegt über meinen persönlichsten Themen der Mantel der Vertraulichkeit? Kann ich mir eine Mediation leisten? Beim Erstgespräch geht es zunächst nur darum, dass alle auftauchenden Frage gestellt und geklärt werden können.

Erst dann fällt eine freie Entscheidung der Mediand/-innen: Ja, ich möchte mich in meinem Interesse und in dem der ganzen Familie bewusst auf diesen Weg begeben, ich bin bereit, es zu versuchen. Dabei geht es weder um Schlichtung noch um Versöhnung. Es geht darum, den Konflikt verantwortungsvoll zu leben und für die Zukunft zu vereinbaren.

Trotzdem habe ich im Laufe der Mediationstreffen oder dazwischen jederzeit die Möglichkeit, meine Zustimmung zu überdenken, wenn ich das Gefühl habe, dass sich das Verfahren nach meinem Gefühl nicht allparteilich und ausgewogen entwickelt. Ich kann all meine Bedenken äußern, alles in den Raum stellen.

Wenn ich mich umfassend informiert fühle, entscheide ich selbstverantwortlich und frei. Ich möchte das Verfahren der Familienmediation kennen lernen. Ich behalte das Ruder in der Hand und wir gestalten aus der Krise eine lebbare Zukunft. „Das Unmögliche ist oft nur das unversucht Gebliebene.“

Leider lernen viele Menschen die Mediation als hilfreiches und wirksames Instrument für Familien in einer schwierigen Situation wie Trennung, Scheidung, Erbstreitigkeiten nie kennen, weil sie die Chance des kostenlosen Erstgespräches nicht nutzen.

Alle berechtigten Bedenken über die Vertraulichkeit, die Freiwilligkeit und vor allem die Möglichkeit, jederzeit im Laufe des Mediationsverfahrens die Handbremse zu ziehen, können nie ausgeräumt werden, wenn es zu keinem Erstgespräch kommt.

Da die Familienmediation hierzulande noch viel zu wenig bekannt ist, fällt es natürlich schwer, sich ein Mediationsverfahren unter der kundigen und verantwortungsvollen Leitung einer Mediatorin oder eines Mediators vorzustellen. Wie geht das genau?

Gerade aus diesem Grund ist das Erstgespräch in der Mediation, das vor allem der Information aller Beteiligten dient, von so großer Bedeutung. Was wird meine Rolle sein? Werde ich genug Raum bekommen, um meine Position zu vertreten? Wie lange dauert ein Mediationsverfahren und was kostet es? Liegt über meinen persönlichsten Themen der Mantel der Vertraulichkeit? Kann ich mir eine Mediation leisten? Beim Erstgespräch geht es zunächst nur darum, dass alle auftauchenden Frage gestellt und geklärt werden können.

Erst dann fällt eine freie Entscheidung der Mediand/-innen: Ja, ich möchte mich in meinem Interesse und in dem der ganzen Familie bewusst auf diesen Weg begeben, ich bin bereit, es zu versuchen. Dabei geht es weder um Schlichtung noch um Versöhnung. Es geht darum, den Konflikt verantwortungsvoll zu leben und für die Zukunft zu vereinbaren.

Trotzdem habe ich im Laufe der Mediationstreffen oder dazwischen jederzeit die Möglichkeit, meine Zustimmung zu überdenken, wenn ich das Gefühl habe, dass sich das Verfahren nach meinem Gefühl nicht allparteilich und ausgewogen entwickelt. Ich kann all meine Bedenken äußern, alles in den Raum stellen.

Wenn ich mich umfassend informiert fühle, entscheide ich selbstverantwortlich und frei. Ich möchte das Verfahren der Familienmediation kennen lernen. Ich behalte das Ruder in der Hand und wir gestalten aus der Krise eine lebbare Zukunft.
„Das Unmögliche ist oft nur das unversucht Gebliebene.“

Broschüre „Mediation“ zum Download

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