Die Nachricht von der Auflösung der MIT (Männerinitiative Südtirol) hat kürzlich für Verunsicherung gesorgt. Die MIP (Männerinitiative Pustertal) hängt aber in keiner Weise mit der MIT zusammen und wird daher auch ihre Tätigkeit wie bisher fortführen. Dies unterstrich der Kontaktstellenleiter Günther Volgger bei der kürzlich stattgefundenen Mitgliederveranstaltung der MIP.
Kategorie: Mitteilungen
Interview: Verein der Woche
Die Männerinitiative Pustertal ist Verein der Woche auf dem Radiosender Südtirol 1: Das dazugehörige Radiointerview kann hier angehört werden.
Ein neues Gesicht bei der MIP
Wir freuen uns, dass der Psychotherapeut Paul Hofer die psychologische Beratung und Begleitung in der MIP übernimmt:

Weitere Informationen zum Angebot: Psychologische Beratung und Begleitung.
In lieber Erinnerung
Fassungslos über den unerwarteten und plötzlichen Tod von Pepi Steurer müssen wir die Nachricht zur Kenntnis nehmen, dass er uns im Dezember allzu früh verlassen hat.
Pepi hat die seit Jahren bestehende Männergruppe begleitet und geführt. Durch seine Impulse hat er einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung der teilnehmenden Männer beigetragen.
Neben seiner beruflichen Tätigkeit hat er auch das psychologische Angebot der MIP abgedeckt. In diesem Rahmen hat er die Ratsuchenden über kurze oder längere Zeit in Einzeltherapie professionell unterstützt und mit seiner enormen Erfahrung begleitet.
In internen wie auch externen Fortbildungen hat er den Verein nach Innen wie auch nach Außen gestärkt. Mit seiner Stimme hat er viele wichtige Aspekte angesprochen und damit zur Entwicklung des Vereines beigetragen.
Pepi war jahrelanges Mitglied der Männerinitiative Pustertal.
Lieber schweigen, statt als Weichei zu gelten: Männer können sich oft nicht überwinden, Hilfe zu suchen. Nordrhein-Westfalen und Bayern haben eine Hotline eingerichtet. Eine erste Auswertung zeigt: Sie ist offenbar dringend nötig.
Quelle: www.sueddeutsche.de
Medianda – Plattform für Mediation in Südtirol (www.medianda.eu) hat eine neue Broschüre mit dem Titel „Streit in der Familie? Mediation kann helfen“ herausgegeben. Hier das pdf zum Download.
Eine Gesellschaft beruht auf der Stärke der Familien, aus denen sie sich zusammensetzt. Das gilt besonders auch für Südtirol, wo Familien und das Zusammenwirken der Generationen nicht nur für die Gesellschaft, sondern auch für die Wirtschaft in Form der zahlreichen Familienbetriebe in Landwirtschaft, Handwerk oder Tourismus tragende Säulen sind. Die Familienmediation ist ein hilfreiches Instrument, um Konflikten vorzubeugen oder diese in Krisen konstruktiv zu begleiten.
Die für viele Männer und Väter ungewohnte Situation mehr Zeit als sonst zu Hause zu sein, die begrenzten räumlichen und technischen Möglichkeiten für Heimunterricht und Home office sowie die Ängste und Sorgen angesichts einer ökonomisch ungewissen Zukunft sind eine große Herausforderung für uns. Nicht immer sind wir ihr gewachsen. Die Stimmung wird gereizt, man(n) läuft Gefahr sich ungeduldig und intolerant zu verhalten, es gibt laute und heftige Wortwechsel, man(n) fürchtet die Kontrolle zu verlieren und dann ist der Schritt zu körperlicher Aggression nur mehr klein.
Die Dachorganisationen für Jungen-, Männer- und Väterarbeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben ein Merkblatt mit Empfehlungen zum Selbstmanagement – das „Survival-Kit für Männer unter Druck“ – formuliert, damit Männer gut und gewaltfrei durch die Krise kommen.
Download und Verbreitung des Merkblattes (deutsche Version / italienische Version) erwünscht!
Kinder- und Jugendanwältin Daniela Höller verweist darauf, dass Trennungs- und Scheidungskinder haben auch während der Coronakrise ein Recht darauf haben, beide Elternteile zu sehen. Was Eltern beachten müssen.
Quelle: Tageszeitung Online













